vorheriges Dokument
nächstes Dokument

EU will sichere Versorgung mit wichtigen Arzneien

WirtschaftBettina PflugerDer Standard 2026/2762828Der Standard 2026, 10 Heft 20 v. 13.5.2026

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder vor, dass in heimischen Apotheken kein Antibiotikum verfügbar war. Auch Diabetes-Medikamente wurden zur Mangelware. Die starke Abhängigkeit von Österreich und der EU von ausländischen Herstellern hat sich bitter gerächt. In der Coroana-Pandemie sind die Lieferketten weltweit durcheinandergeraten. Plötzlich war klar, dass eine stabile Versorgung mit Medikamenten (und anderen Gütern) nicht mehr „just in time“ gesichert ist. Davor hat auch der EU-Rechnungshof gewarnt. Zwischen 2022 und Oktober 2024 meldeten die zuständigen nationalen Behörden laut EU-Rechnungshof-Bericht insgesamt 136 kritische Engpässe an die Europäische Arzneimittelagentur (EMA), Österreich meldete acht.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!