Es war eine Nachricht, die für Aufsehen sorgte: Wie DER STANDARD am Montag berichtete, ist das Grundwasser in der Gegend der OMV-Raffinerie Schwechat mit Umweltgiften kontaminiert. Es handelt sich um sogenannte per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz PFAS, auch als Ewigkeitschemikalien bekannt. Sie stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und das Immunsystem zu schwächen. Konkret betroffen sind Hausbrunnen bei rund 350 Liegenschaften in der Schwechater Katastralgemeinde Mannswörth. Der teilstaatliche Öl- und Chemiekonzern OMV und die Stadtgemeinde Schwechat forderten die Betroffenen zu Wochenbeginn auf, das Wasser der Brunnen nicht mehr zu benutzen. Leitungswasser aus dem öffentlichen Netz sei nicht betroffen.

