Der Vorschlag der EU-Kommission hat es in sich: Das Budget 2028–2034 soll auf knapp 2000 Milliarden Euro aufgestockt werden. Einzelnen Regierungschefs läuft deshalb schon der Schweiß von der Stirn. Doch das EU-Parlament legte am Dienstag in seiner Verhandlungsposition noch einmal eine Schippe drauf – und verlangt zusätzlich zehn Prozent mehr. Offen ist, mit welchen Vorstellungen die EU-Minister in den Trilog gehen. Der Europäische Rechnungshof warnt jedenfalls jetzt schon vor einem rasant wachsenden Schuldenberg. DER STANDARD hat sich deshalb die wichtigsten Eckpunkte des EU-Budgets angesehen. Wie viel kostet uns der schuldenfinanzierte Wiederaufbau nach der Pandemie noch? Und welchen Nutzen zieht ein Nettozahler wie Österreich eigentlich daraus?

