Wie bei der Afrikastrategie der österreichischen Bundesregierung hieß es für die begleitenden Journalistinnen in Addis Abeba erst einmal warten. Denn Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) kam einen Tag später als ursprünglich geplant im „Schwerpunktland“ an. So wird Äthiopien von der Regierung gemeinsam mit Burkina Faso, Uganda und Mosambik seit geraumer Zeit hervorgehoben – wegen seiner Chancen für gleichberechtigte wirtschaftliche Zusammenarbeit und der intensivierten Abstimmung in Migrationsfragen. Im Herbst soll all das endlich in eine finale Afrikastrategie gegossen werden. „Die Frage ist nicht, ob Afrika relevant ist, sondern ob wir in Afrika relevant sind“, sagt Meinl-Reisinger.

