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Knappes Budget gefährdet Renaturierungspläne

WirtschaftAlicia PragerDer Standard 2026/2747638Der Standard 2026, 10 Heft 14 v. 3.4.2026

Die politische Sprengkraft hätte kaum größer sein können. Die damalige Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) stimmte 2024 entgegen dem Willen des Koalitionspartners ÖVP in Brüssel für die neue Renaturierungsverordnung. Österreichs Stimme war das Zünglein an der Waage: Mit Gewesslers Ja erreichte das Naturschutzprojekt eine Mehrheit – es soll das Artensterben stoppen und den Verlust von intakten Ökosystemen sogar wieder umkehren. Bis September muss Österreich der EU-Kommission einen Plan vorlegen, wie es die Verordnung umsetzen will.

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