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Hoher Ölpreis schürt Inflationsängste

WirtschaftAlexander HahnDer Standard 2026/2737311Der Standard 2026, 15 Heft 11 v. 10.3.2026

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat den Ölpreis am Montag auf den höchsten Stand seit Juli 2022 getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um fast 20 Prozent auf rund 111 Dollar. Die Furcht vor Lieferengpässen, steigender Inflation und höheren Zinsen ließ die Anleger aus Aktien flüchten und trieb sie in den als sicher geltenden US-Dollar. Darauf sackten die Börsen in Europa und Asien zu Wochenbeginn ab. Der Dax lag am Nachmittag um 1,7 Prozent in der Verlustzone, wodurch der deutsche Leitindex verglichen mit dem Stand vor Beginn des Irankriegs 8,6 Prozent eingebüßt hat. Der Eurostoxx-50 gab am Monat rund zwei Prozent ab, die Wiener Börse gemessen am ATX etwa 2,5 Prozent.

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