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Freigabe von Ölreserven könnte Preisanstieg bremsen

WirtschaftGünther StroblDer Standard 2026/2737557Der Standard 2026, 14 Heft 11 v. 10.3.2026

Erstmals seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine und den Verwerfungen auf den internationalen Energiemärkten wird wieder eine Freigabe strategischer Ölreserven überlegt. Montagnachmittag wollten sich die Finanzminister der sieben größten Industriestaaten (G7) in einer Konferenzschaltung mit Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) über die Größenordnung abstimmen, um den Preisauftrieb bei Rohöl nach der De-facto-Sperre der Straße von Hormuz einzudämmen. Im Gespräch war nach Informationen der Financial Times ein Gesamtvolumen von 300.000 bis 400.000 Fass (je 159 Liter), was nicht nur, aber auch die USA als „angemessen“ betrachteten. Das wäre ein Viertel bis knapp ein Drittel der strategischen Ölreserve, die insgesamt 1,2 Milliarden Fass beträgt.

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