Mal rüttelt es, mal schüttelt es – und selbst bei strahlendem Kaiserwetter sind Piloten und Passagiere davor nicht gefeit. Turbulenzen, von denen in der Regel keine Gefahr ausgeht, gehören im Flugverkehr einfach dazu. Oder doch nicht? Denn ein Wiener Start-up will, dass in den Kabinen moderner Maschinen etwas mehr Ruhe einkehrt. Dazu wurde ein System zur Unterdrückung der durch Luftbewegungen ausgelösten Turbulenzen entwickelt, das nun knapp vor einem Meilenstein steht: nämlich der Zulassung für kleine Zweisitzer. In weiterer Folge soll das System für immer größere Flugzeuge auf den Markt gebracht werden, bis in den 2030er-Jahren – sofern alles plangemäß läuft – auch die großen Linienmaschinen von Airbus oder Boeing mit dem System zur Turbulenzunterdrückung bestückt werden sollen.

