Die einzige Chance, um gegen die Brau Union zu punkten, seien flexibler Service und Erreichbarkeit am Wochenende, sagte ein steirischer Getränkehändler diese Woche im Jahresendspurt des aufsehenerregenden Kartellverfahrens gegen den österreichischen Bier-Platzhirsch im Wiener Justizpalast. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) wirft der Heineken-Tochter vor, ihre Marktmacht missbraucht zu haben. Im Februar startete der Prozess, sieben Verhandlungstage sind vorbei, die nächsten Gespräche finden womöglich abseits der öffentlichen Bühne statt.

