Weltweit schrumpfen die Wälder langsamer – seit 1990 wurde die Abholzung immerhin mehr als halbiert. Von dem Stopp bis 2030, auf den sich über hundert Staaten 2021 einigten, ist die Welt dennoch weit entfernt. Auch Europa spielt dabei eine Rolle: Rund ein Zehntel der globalen Entwaldung geht auf das europäische Konto, rechnet die EU-Kommission – unter anderem für den Anbau von Produkten wie Holz, Kaffee, Schokolade und Soja. Die neue Entwaldungsverordnung (EUDR) soll bewirken, dass in Zukunft nur noch Waren in Europa landen, für die kein Baum gefällt wurde.

