Dass OMV-Chef Alfred Stern am Montag im Club der Wirtschaftspublizisten geladen war, war für den Manager wohl Segen und Fluch zugleich. Ein Segen, weil der Raum überfüllt war und zusätzliche Sessel für die vielen anwesenden Journalisten herbeigebracht werden mussten. Ein Fluch, weil am Wochenende ein Bericht im Profil erschienen war, wonach bei der OMV ein Mitarbeiter ins Visier der Behörden geraten ist. Dieser soll sich wiederholt mit einem russischen Diplomaten getroffen haben, der laut westlichen Geheimdiensten im Verdacht steht, ein Agent des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB zu sein.

