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Zwangspause beim Autobauer Stellantis

WirtschaftAndrás SzigetvariDer Standard 2025/2673182Der Standard 2025, 14 Heft 39 v. 25.9.2025

Der Takt, indem die schlechten Nachrichten von Europas Autobauer eintrudeln, hat sich merklich beschleunigt. Anfang September wurde bekannt, dass der Sportwagenbauer Porsche aus dem Dax, dem wichtigsten Börsenindex Deutschlands, fliegt. Der Börsenwert des Unternehmens ist inzwischen zu niedrig. Noch Anfang des Jahres war die Porsche Aktie 60 Euro wert, im Frühjahr pendelte sie sich auf 45 Euro ein, aktuell sind es gar nur 40 Euro. Porsche leidet unter US-Zöllen, der Stuttgarter Autobauer produziert nicht auf US-Boden. Dazu kommt ein massiver Verlust von Marktanteilen in China. Und: Weil Porsche länger auf Verbrenner setzen will, investiert der Konzern zudem in neue Modelle mit der alten Technologie, was das Geschäftsergebnis verhagelt. Erst Freitag kam die vierte Gewinnwarnung von Porsche (wobei das Unternehmen noch profitabel ist), das Unternehmen will bis 2029 4000 Beschäftigte abbauen. Porsche beschäftigt etwas mehr als 40.000 Menschen weltweit.

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