Schafe, die friedlich unter Solarpaneelen grasen. Bienen, die durch üppige Blumenwiesen surren. Man sieht die wortreich in Präsentationen heraufbeschworene Idylle vor sich – wenn man sich anstrengt. Denn noch sind hier vor den Toren von Debrecen nüchterne Riesenklötze zu sehen. Es werden weitere nüchterne Klötze dazukommen. Auf 400 Hektar hat BMW hier ein Werk in die Gegend gesetzt, keine 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Die Anlage des chinesischen Batteriezellenherstellers Eve Energy nebenan ist noch nicht viel mehr als ein Riesenskelett.

