Kritik an Finanzierung – Staatsanwaltschaft prüft
Wien – Das Wiener Donauinselfest wird zwar von der SPÖ Wien und einem SPÖ-nahen Verein organisiert, die Kosten trägt aber zu einem großen Teil die Stadt Wien – was Kritikerinnen und Kritiker seit Jahren bemängeln.
Anfang Juli ging bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien nun eine anonyme Anzeige ein, die Vorwürfe gegen die Stadt Wien und den Veranstalterverein erhebt: Es bestehe die „substantiierte Verdachtslage“, dass seit vielen Jahren und auch heuer wieder gegen Förderrichtlinien verstoßen worden sei. Die Sachverhaltsdarstellung werde derzeit geprüft, heißt es auf Anfrage des Standard bei der Staatsanwaltschaft Wien. Für alle Angezeigten gilt die Unschuldsvermutung.

