Unternehmensplanungen sollen Sicherheit vermitteln, doch tatsächlich entstehen sie unter Unsicherheit. In der Krise wird diese Diskrepanz zur entscheidenden Frage: Nicht die Prognose selbst, sondern ihre Plausibilität bestimmt, ob eine Fortbestehensprognose rechtlich tragfähig ist. Doch wie belastbar ist eine Planung, die auf vereinfachten Punktannahmen basiert? Genau hier stoßen klassische Ansätze an ihre Grenzen. Der Beitrag zeigt, warum eine strukturierte Plausibilisierung heute zum zentralen Steuerungsinstrument wird und wie Methoden wie die Monte-Carlo-Simulation dabei helfen können, Unsicherheit sichtbar zu machen, Risiken zu quantifizieren und Entscheidungen auch nachvollziehbar und vertretbar zu gestalten.

