Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Start-up gründen und versprechen sich aufgrund Ihrer hervorragenden Idee, automatisierte ESG-Berichte zu erstellen, ein sehr hohes Wachstumspotenzial. Man legt Ihnen nahe, dafür eine GmbH zu gründen, aber irgendwie kommt Ihnen das zu konservativ vor. Natürlich sind die recht geringen Gründungskosten und die beschränkte Haftung attraktiv, aber die doch recht unflexible Übertragung der Anteile und die damit verbundenen Rechte schrecken Sie ab. Besser wäre da eine AG, aber dafür haben Sie nicht das Gründungskapital und die Anforderungen wären zu hoch. Wie schön, wenn es eine Rechtsform zwischen GmbH und AG gäbe, die die Vorteile beider Formen verbindet … Seit November 2023 gibt es diese und sie wird „FlexCo“, Flexible Kapitalgesellschaft (FlexKapG) genannt.

