Die Kostenrechnung bildet für viele Unternehmen das Herzstück der finanziellen Steuerung und dient als zentrale Informationsquelle bei der Entscheidungsunterstützung. Trotzdem sind in den letzten Jahren maßgebliche Weiterentwicklungen in der Kostenrechnung ausgeblieben, viele eingespielte Vorgehensweisen zeigen Schwächen in der betrieblichen Praxis. Für zahlreiche Unternehmen stellt der aufwändige Prozess der Plankostensatzermittlung im Rahmen der Budgetierung einen großen Schmerzpunkt dar und hat maßgeblichen Einfluss auf die Durchlaufzeit des Planungsprozesses. Ein hoher Detaillierungsgrad und die häufig hohe Anzahl von Kostenstellen resultieren in einem erheblichen Ressourceneinsatz. Der folgende Beitrag stellt alternative Vorgehensweisen dar und zeigt, wie ein treiberbasierter Ansatz und eine zeitliche Entkoppelung von Plankostensatzermittlung und Budgetierung mehr Effizienz und Flexibilität ermöglichen.

