Die Zahlen sind mehr als ernüchternd: Medienberichten zufolge wurden in Österreich im Jahr 2014 bloß 13 Mio € in Form von Beteiligungskapital eingesammelt – Österreich ist damit in Europa eines der Schlusslichter. Nach wie vor erschweren es die nationalen rechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen, institutionelles privates Wachstumskapital als Nachschub für österreichische Unternehmen sicherzustellen. Das Investmentvolumen von ausländischen Fonds in österreichische Unternehmen belegt mit 262 Mio €, dass in Österreich gewinnbringende Projekte entwickelt werden können. Viele intelligente Projektideen und Expansionspläne, die privates Eigenkapital benötigen würden, können allerdings vom heimischen Kapitalmarkt nicht mehr finanziert werden. Welche Möglichkeiten bleiben österreichischen Unternehmen eigentlich, sich abseits des herkömmlichen Bankkredites zu finanzieren?

