Für viele Marktteilnehmer ist (erfolgreiches) Währungsmanagement wie ein Buch mit sieben Siegeln, also eine nur sehr schwer verständliche Thematik. So bemerkte einmal der ehemalige US-Notenbank-Chef Alan Greenspan, dass er auch nach einem halben Jahrhundert des Bemühens, Währungen zu prognostizieren, eine erhebliche Demut gegenüber seinen Fähigkeiten in diesem Gebiet entwickelt hat. Was nichts anderes bedeutet, als dass es selbst dem damals mächtigsten Notenbanker mit der vermutlich größten Research-Abteilung der Welt nicht gelungen ist, eindeutige Regeln zu definieren, mit denen sich die zukünftige Entwicklung einer Währung, wie z. B. Euro zu US-Dollar, bestimmen lässt.

