Vermehrt sehen Unternehmen in der Verlagerung von Teilen ihrer Produktion ins Ausland eine Möglichkeit, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. So gaben im Rahmen einer von Fleisch/Geginat/Loeser 2004 in der Schweiz durchgeführten Studie 75 % der befragten Unternehmen an, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlagerung von Teilen ihrer Wertschöpfung ins Ausland durchführen zu wollen. Dabei ist die Verlagerungsintensität insbesondere von der Größe wie auch von der Branchenzugehörigkeit eines Unternehmens abhängig. Ein aktuelles Beispiel in Deutschland betrifft die v. a. mit Kostenargumenten gerechtfertigte Verlagerung der Nokia-Produktion von Bochum nach Rumänien.

