Wien (22. Oktober 2007) - Spanien (Ai) ist bereits das dritte große Industrieland, das von Coface 2007 auf die negative Watchlist gesetzt wird. So wie auch Großbritannien und die USA spürt Spanien die Auswirkungen der Immobilienkrise, die Platzierung auf der negativen Watchlist ist die logische Konsequenz. Von den aufstrebenden europäischen Ländern steht Rumänien (A4) unter negativer Beobachtung. Die rumänische Währung zeigt sich unter allen Schwellenländern am anfälligsten und macht die Wirtschaft des Landes dadurch für Krisen empfänglich. Der Anstieg der privaten Verschuldung lässt befürchten, dass sich das Zahlungsverhalten der Unternehmen verschlechtern wird.

