Die modellbasierte Mengenermittlung in der Angebotsphase setzt eine bestimmte Qualität der zugrunde liegenden digitalen Gebäudemodelle voraus. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass die übergebenen IFC-Modelle nicht den projektspezifischen Anforderungen entsprechen. Dies führt dazu, dass ausführende Bauunternehmen entweder ein vollständig neues Modell (auf Grundlage unter anderem der Einreich- und Ausführungsplanung) erstellen oder bestehende Modelle gezielt anpassen müssen, um eine zuverlässige Mengenermittlung im Rahmen der Angebotskalkulation zu ermöglichen. Basierend auf den im Teil 1 des vorliegenden Beitrags beschriebenen Anforderungen an die Modellqualität untersucht der folgende Teil 2 zwei praxisrelevante Vorgehensweisen zur Aufbereitung von Gebäudemodellen für die Angebots- und Ausführungsphase: 1.) die vollständige Neumodellierung und 2.) die gezielte Parametrisierung bestehender IFC-Modelle.

