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Haftung des Subunternehmers für Entgeltansprüche bei unzulässiger Auftragsweitergabe

RechtsprechungArbeitsrechtBearbeiterin: Bettina SabaraARD 7002/6/2026 Heft 7002 v. 10.6.2026

LSD-BG: § 10

ABGB: § 1357

Gibt ein vom Generalunternehmer im Rahmen eines öffentlichen Bauauftrags beauftragter Subunternehmer Teile der Leistung entgegen vergaberechtlicher oder vertraglicher Weitergabebeschränkungen an einen Sub-Subunternehmer weiter (hier: Eisenbiegerarbeiten auf einer Baustelle), so haftet er nach § 10 LSD-BG verschuldensunabhängig als Bürge und Zahler für die Entgeltansprüche der Arbeitnehmer des Sub-Subunternehmers, sofern die Weitergabe objektiv unzulässig war; ein Verschulden ist für die Haftung nicht erforderlich.

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