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Neurotechnologie: Regulierungsfragen zwischen Gesundheit und "Enhancement"

Lisa Berger, Eugen Dolezal, Petra Zandonella, Guilherme Wood, Elisabeth Staudegger*)*)Dr. Lisa Berger, BSc., MSc., war als Universitätsassistentin am Institut für Psychologie der Universität Graz tätig.*)*)Mag. Eugen Dolezal ist als Universitätsassistent am Institut für Systematische Theologie und Ethik der Universität Wien sowie als Projektmitarbeiter am Institut für Ethik und Gesellschaftslehre der Universität Graz tätig.*)*)Mag. Petra Zandonella ist als Universitätsassistentin am Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen der Universität Graz tätig.*)*)Univ.-Prof. Dr. Guilherme Wood ist als Universitätsprofessor am Institut für Psychologie der Universität Graz tätig.*)*)Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Staudegger ist als Universitätsprofessorin am Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen der Universität Graz und als Fellow Professor of IT-Law and Standardisation an der IT:U Linz tätig.ALJ 2025, 26 Heft 1 v. 10.7.2025

Abstract: Neurotechnologien sind als wirkmächtige Technologien einem rasant wachsenden Wirtschaftssektor zuzurechnen. Die Nutzung im medizinischen Bereich ist bereits etabliert, daneben drängen Unternehmen vor allem in den sog "Enhancement"-Sektor. "Neuroenhancement" soll hier grundsätzlich als Einsatz der Neurotechnologie am gesunden Menschen zur bloßen Selbstverbesserung verstanden werden. Dabei sind die Grenzen zwischen medizinisch-therapeutischen Zwecken und Enhancement fließend, weil sich Neurotechnologien als besonders transgressive Technologien erweisen, mit transformativen gesellschaftlichen Konsequenzen. Da sich beim Grenzübergang vom medizinisch-therapeutischen in den Enhancement-Bereich die moralischen, ethischen und gesetzlichen Grundlagen ändern, ist die plausible kategoriale Abgrenzung der beiden Bereiche von besonderer Bedeutung. Der Beitrag stellt den in interdisziplinärer Zusammenarbeit gewonnenen Vorschlag einer praktikablen Unterscheidung zur Diskussion.

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