Gilt bis zum Ende der laufenden Finanzausgleichsperiode (vgl. Art. 4).
Artikel 1
Gegenstand der Vereinbarung
- (1) Die Länder verpflichten sich als Beitrag für die stationäre Behandlung sowie Betreuung von Insassen von Justizanstalten durch öffentliche Krankenanstalten einschließlich der Pflegeabteilungen im Sinne des § 2 des Bundesgesetzes über Krankenanstalten- und Kuranstalten, BGBl. Nr. 1/1957 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2004, insgesamt einen jährlichen Pauschalbetrag von
8 549 430,46 Euro |
an den Bund, vertreten durch das Bundesministerium für Justiz, zu bezahlen.
(2) Der im Abs. 1 genannte Gesamtbetrag verteilt sich auf die einzelnen Länder zu 50% entsprechend der Volkszahl 2001 und zu 50% entsprechend der im Art. 15 Abs. 1 der Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Neustrukturierung des Gesundheitswesens und der Krankenanstaltenfinanzierung für die Jahre 2001 bis 2004, BGBl. I Nr. 60/2002, vorgenommenen diesbezüglichen Aufteilung. Für die einzelnen Länder ergeben sich daraus folgende Beträge:
Burgenland |
| 257 660,58 Euro |
Kärnten |
| 592 527,18 Euro |
Niederösterreich | 1 440 375,26 Euro | |
Oberösterreich | 1 317 792,73 Euro | |
Salzburg |
| 549 064,90 Euro |
Steiermark |
| 1 180 476,99 Euro |
Tirol |
| 699 628,86 Euro |
Vorarlberg |
| 345 734,68 Euro |
Wien |
| 2 166 169,28 Euro |
Zuletzt aktualisiert am
24.02.2025
Gesetzesnummer
20006187
Dokumentnummer
NOR40104117
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