Anlage 3
Anlage 3
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Ausbildungsvorschriften
für den Lehrberuf Fotogravurzeichner
Berufsbild
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1. Lehrjahr ! 2. Lehrjahr
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Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen
und Arbeitsbehelfe
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Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften und
Verwendungsmöglichkeiten
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Zeichnen von Konturen und Flächen!Anfertigen von Zeichnungen
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- !Anwenden von Techniken am Linier-
!tisch
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Anfertigen von einfachen Farb- !Anfertigen von Farbauszügen mit
auszügen !Abläufen
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- !Radieren
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Bleistiftzeichnen nach Vorlage
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Grundkenntnisse der Filmhandmontage sowie der Filmaddition
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Zeichnen auf Klar- und Mattfolien!Zeichnen auf Korn- und Identfolien
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- !Zusammenstellen und Rapportieren
!der Zeichnungen
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- !Anfertigen der Farbauszüge von
!Farb- und Bleistiftzeichnungen
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Grundkenntnisse der Farbenkunde, der Aufnahme und der
Kontaktfotografie
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Anfertigen von Lichtpausen zur ! -
Kontrolle der Rapportanschlüsse !
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- !Anwenden der Stift-, Feder-,
!Pinsel-, Kreide-, Schaber-,
!Knetgummi- und Spritztechnik
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- !Rapportieren von Großfilmen für
!Rotationsschablonen, Flach- und
!Rollodruck
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Grundkenntnisse der Bildzerlegung durch verschiedene Raster
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- !Anfertigen von Rapportzeichnungen
!in Farbe
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- !Anfertigen von Abläufen nach
!Vorlage mittels Keilitztusche für
!Rasterung
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Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden
Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)
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Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der
sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens
und der Gesundheit
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Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
Vorschriften
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Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.
Verhältniszahlen
Gemäß § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz
1- 5 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 3 Lehrlinge
6- 10 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 4-6 Lehrlinge
11- 20 fachlich einschlägig ausgebildete Personen
auf je 2 weitere fachlich einschlägig
ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
21- 40 fachlich einschlägig ausgebildete Personen
auf je 3 weitere fachlich einschlägig
ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
41-100 fachlich einschlägig ausgebildete Personen
auf je 4 weitere fachlich einschlägig
ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
über 101 fachlich einschlägig ausgebildete Personen
auf je 5 weitere fachlich einschlägig
ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
Auf die Höchstzahl sind Lehrlinge in den letzten vier Monaten ihrer Lehrzeit nicht zu zählen; ebenso nicht Lehrlinge, denen unter Anwendung der §§ 28 und 29 Berufsausbildungsgesetz mindestens ein Lehrjahr ersetzt wurde.
Auf die Zahl der fachlich einschlägig ausgebildeten Personen sind Personen nicht anzurechnen, die nur vorübergehend oder aushilfsweise im Betrieb beschäftigt sind.
Werden in einem Betrieb in mehreren Lehrberufen Lehrlinge ausgebildet, sind jene Personen, die als fachlich einschlägig ausgebildet für mehr als einen Lehrberuf gelten, nur jeweils bei der Verhältniszahl eines dieser Lehrberufe anzurechnen.
Besitzt ein Ausbilder, der ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut ist, die erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so wird er der Ermittlung der Verhältniszahl jeweils in den Lehrberufen zugrunde gelegt, in denen er Lehrlinge ausbilden soll.
Gemäß § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz
Sofern Ausbilder bestellt wurden, die nicht ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut sind, auf je 5 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.
Sofern Ausbilder bestellt wurden, die ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut sind, auf je 15 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.
Die Zahl der Lehrlinge darf jedoch die sich aus der Verhältniszahl nach § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz ergebende Zahl der Lehrlinge nicht überschreiten.
Besitzt ein Ausbilder die fachliche Eignung zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so darf er - unter Beachtung der für die einzelnen Lehrberufe geltenden Höchstzahlen - insgesamt höchstens so viele Lehrlinge ausbilden, als der Verhältniszahl in jenem dieser Lehrberufe entspricht, dessen Ausbildungsvorschrift die höchste Verhältniszahl im Sinne des § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz vorsieht.
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