Anlage 12
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Ausbildungsvorschriften
für den Lehrberuf Orthopädiemechaniker
Berufsbild
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1. Lehrjahr ! 2. Lehrjahr ! 3. Lehrjahr ! 4. Lehrjahr
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Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Einrichtungen,
Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe
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Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften,
Verwendungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten
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Messen !Messen !Messen ! -
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Anreißen !Anreißen !Anreißen ! -
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Feilen !Feilen ! - ! -
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- ! - !Raspeln ! -
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Sägen von Hand !Sägen !Sägen ! -
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Meißeln !Meißeln ! - ! -
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Bohren !Bohren !Bohren ! -
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Stemmen ! - ! - ! -
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Nieten !Nieten ! - ! -
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Treiben !Treiben !Treiben !Treiben
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- !Trennen !Trennen ! -
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- ! - !Brennschneiden !Brennschneiden
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Einfaches !Schleifen !Schleifen ! -
Schleifen ! ! !
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- !Reiben ! - ! -
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- !Passen !Passen !Passen
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Kleben !Kleben ! - ! -
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- ! - !Leimen !Leimen
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- !Einfaches Drehen!Drehen ! -
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- !Einfaches Fräsen!Fräsen !Fräsen
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- ! - !Hobeln und Abrichten
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Biegen !Biegen !Biegen ! -
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- !Schmieden ! - ! -
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- ! - !Bearbeiten ! -
! !thermo- !
! !plastischer !
! !Kunststoffe !
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Gewindeschneiden von Hand !Gewindeschneiden
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- ! - !Härten !Härten
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- !Polieren ! - ! -
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- ! - !Lackieren ! -
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- !Weichlöten !Hartlöten !Hartlöten
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Gießen von Modellen !Gießen und Zurichten von Modellen
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- !Walken !Walken ! -
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- !Schweißen von Folien ! -
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- ! - !Vorbereiten zum !Gießen und Be-
! !Gießen und Be- !schichten
! !schichten !
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- ! - ! - !Pergamentieren
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Zerlegen und !Zerlegen, Zusammenbauen und Austauschen von Teilen
Zusammenbauen !
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- ! - !Aufbauen !Aufbauen
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Lesen von ! - ! - ! -
Skizzen und ein-! ! !
fachen Werk- ! ! !
zeichnungen ! ! !
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- !Anfertigen einfacher Skizzen ! -
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- ! - ! - !Herstellen von
! ! !einfachen Gips-
! ! !negativen
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- !Einfaches Messen!Messen !Messen
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- !Einfaches Ab- !Abformen !Abformen und
!formen ! !Proben
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Grundkenntnisse !Grundkenntnisse !Grundkenntnisse über Lähmungen und
der Anatomie und!über Störungen !Gliedmaßenverlust
Bewegungslehre !des Knochen- und!
!Muskelgewebes !
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- !Grundkenntnisse über den Bau und Einsatz von Heil-
!behelfen und Hilfsmitteln
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- !Grundkenntnisse der einschlägigen Normen
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Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden
Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)
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Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der
sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens
und der Gesundheit
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Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
Bestimmungen
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Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.
Verhältniszahlen
Gemäß § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz
1 fachlich einschlägig ausgebildete Person 2 Lehrlinge
2 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 3 Lehrlinge
3 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 4 Lehrlinge
4 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 5 Lehrlinge
5 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 6 Lehrlinge
von der 6. bis 50.
fachlich einschlägig ausgebildeten Person
auf jede Person 1 weiterer Lehrling
von der 51. bis 102.
fachlich einschlägig ausgebildeten Person
auf je 3 fachlich einschlägig
ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
ab der 103.
fachlich einschlägig ausgebildeten Person
auf je 5 fachlich einschlägig
ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
Auf die Höchstzahl sind Lehrlinge in den letzten 7 Monaten ihrer Lehrzeit nicht zu zählen; ebenso nicht Lehrlinge, denen unter Anwendung der §§ 28 und 29 Berufsausbildungsgesetz mindestens zwei Lehrjahre ersetzt werden.
Auf die Zahl der fachlich einschlägig ausgebildeten Personen sind Personen nicht anzurechnen, die nur vorübergehend oder aushilfsweise im Betrieb beschäftigt sind.
Werden in einem Betrieb in mehreren Lehrberufen Lehrlinge ausgebildet, sind jene Personen, die als fachlich einschlägig ausgebildet für mehr als einen Lehrberuf gelten, nur jeweils bei der Verhältniszahl eines dieser Lehrberufe anzurechnen; wenn jedoch nur eine einzige im Betrieb beschäftigte Person, die die erforderlichen fachlichen Kenntnisse zur Ausbildung für mehrere Lehrberufe besitzt, Lehrlinge in diesen Lehrberufen ausbilden soll, dürfen - unter Bedachtnahme auf die für die einzelnen Lehrberufe geltenden Höchstzahlen - insgesamt nicht mehr als 3 Lehrlinge ausgebildet werden.
Besitzt ein Ausbilder die erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so wird er der Ermittlung der Verhältniszahl jeweils in den Lehrberufen zugrunde gelegt, in denen er Lehrlinge ausbilden soll.
Gemäß § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz
Sofern Ausbilder bestellt wurden, die nicht ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut sind, auf je 5 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.
Sofern ein Ausbilder bestellt wurde, der ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut ist, auf je 15 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.
Die Zahl der Lehrlinge darf jedoch die sich aus der Verhältniszahl nach § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz ergebende Zahl der Lehrlinge nicht überschreiten.
Besitzt ein Ausbilder die fachliche Eignung zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so darf er - unter Beachtung der für die einzelnen Lehrberufe geltenden Höchstzahlen - insgesamt höchstens so viele Lehrlinge ausbilden, als der Verhältniszahl in jenem dieser Lehrberufe entspricht, dessen Ausbildungsvorschrift die höchste Verhältniszahl im Sinne des § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz vorsieht.
Schlagworte
Werkstoff, Verwendungsmöglichkeit, Knochengewebe
Zuletzt aktualisiert am
24.03.2025
Gesetzesnummer
10006525
Dokumentnummer
NOR12072664
alte Dokumentnummer
N51980154210
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