Anlage 10
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Ausbildungsvorschriften
für den Lehrberuf Werkzeugmacher
Berufsbild
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1. Lehrjahr ! 2. Lehrjahr ! 3. Lehrjahr ! 4. Lehrjahr
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Handhaben, Instandhalten und Instandsetzen der zu verwendenden
Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe
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Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften, Ver-
wendungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten
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Messen ! Messen ! Messen ! Messen
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Anreißen ! Anreißen ! - ! -
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Stempeln ! - ! - ! -
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Feilen ! Feilen ! Feilen ! -
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Scharfschleifen ! Schleifen ! Schleifen ! Schleifen
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Schaben ! - ! - ! -
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- ! Polieren ! - ! -
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Meißeln ! - ! - ! -
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Sägen ! Sägen ! - ! -
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Bohren und ! Bohren und ! Bohren ! -
Senken ! Senken ! !
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- ! Passen ! Passen ! -
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- ! Reiben ! - ! -
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Nieten ! - ! - ! -
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Richten und ! Richten und ! - ! -
Biegen ! Biegen ! !
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Gewindeschneiden! Gewinde- ! - ! -
von Hand ! schneiden mit ! !
! Maschine ! !
! (Leitspindel) ! !
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Weichlöten ! Weich- und ! Hartlöten ! -
! Hartlöten ! !
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- ! Kleben ! - ! -
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- ! Einfaches ! Drehen ! -
! Längs- und ! !
! Plandrehen ! !
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- ! Einfaches ! Fräsen mit Teilapparat
! Fräsen !
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- ! Hobeln ! - ! -
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- ! Federn wickeln ! - ! -
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Einfaches Warm- ! Härten ! Härten ! -
behandeln ! ! !
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- ! Nachbearbeitung nach der Härtung ! -
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- ! Herstellen von einschlägigen Werkstücken unter
! Berücksichtigung der vorgeschriebenen
! Passungsnormen
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- ! Zerlegen und ! Zerlegen, Zusammenbauen, Instand-
! Zusammenbauen ! setzen, Einstellen und Justieren
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- ! Einfaches Elek-! Elektroschweißen! -
! troschweißen ! !
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Skizzieren ! Skizzieren ! Skizzieren ! -
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Lesen von Fertigungszeichnungen
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- ! - ! Kenntnis des Koordinatenbohrens
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- ! Grundkenntnisse der bei der Anwendung der
! Fertigkeiten erforderlichen Normen
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- ! - ! Grundkenntnisse der Pneumatik,
! ! der Hydraulik und der Elektro
! ! technik, die der Werkzeugmacher
! ! benötigt
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Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Ver-
pflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)
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Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der
sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens
und der Gesundheit
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Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
Vorschriften
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Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.
Verhältniszahlen
Gemäß § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz
1 fachlich einschlägig ausgebildete Person 2 Lehrlinge
2 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 3 Lehrlinge
3 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 4 Lehrlinge
4 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 5 Lehrlinge
5 fachlich einschlägig ausgebildete Personen 6 Lehrlinge
ab der 6. bis 50.
fachlich einschlägig ausgebildeten Person für jede Person
1 weiterer Lehrling
ab der 51. bis 102.
fachlich einschlägig ausgebildeten Person für je 3 fachlich
einschlägig ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
ab der 103.
fachlich einschlägig ausgebildeten Person für je 5 fachlich
einschlägig ausgebildete Personen 1 weiterer Lehrling
Auf die Höchstzahl sind Lehrlinge in den letzten 7 Monaten ihrer Lehrzeit nicht zu zählen; ebenso nicht Lehrlinge, denen unter Anwendung der §§ 28 und 29 Berufsausbildungsgesetz mindestens zwei Lehrjahre ersetzt wurden.
Auf die Zahl der fachlich einschlägig ausgebildeten Personen sind Personen nicht anzurechnen, die nur vorübergehend oder aushilfsweise im Betrieb beschäftigt sind.
Werden in einem Betrieb in mehreren Lehrberufen Lehrlinge ausgebildet, sind jene Personen, die als fachlich einschlägig ausgebildet für mehr als einen Lehrberuf gelten, nur jeweils bei der Verhältniszahl eines dieser Lehrberufe anzurechnen; wenn jedoch nur eine einzige im Betrieb beschäftigte Person, die die erforderlichen fachlichen Kenntnisse zur Ausbildung für mehrere Lehrberufe besitzt, Lehrlinge in diesen Lehrberufen ausbilden soll, dürfen - unter Bedachtnahme auf die für die einzelnen Lehrberufe geltenden Höchstzahlen - insgesamt nicht mehr als 3 Lehrlinge ausgebildet werden.
Besitzt ein Ausbilder die erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so wird er der Ermittlung der Verhältniszahl jeweils in den Lehrberufen zugrunde gelegt, in denen er Lehrlinge ausbilden soll.
Gemäß § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz
Sofern Ausbilder bestellt wurden, die nicht ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut sind, auf je 5 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.
Sofern Ausbilder bestellt wurden, die ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut sind, auf je 15 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.
Die Zahl der Lehrlinge darf jedoch die sich aus der Verhältniszahl nach § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz ergebende Zahl der Lehrlinge nicht überschreiten.
Besitzt ein Ausbilder die fachliche Eignung zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so darf er - unter Beachtung der für die einzelnen Lehrberufe geltenden Höchstzahlen - insgesamt höchstens so viele Lehrlinge ausbilden, als der Verhältniszahl in jenem dieser Lehrberufe entspricht, dessen Ausbildungsvorschrift die höchste Verhältniszahl im Sinne des § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz vorsieht.
Schlagworte
Werkstoff, Verwendungsmöglichkeit, Längsdrehen
Zuletzt aktualisiert am
19.03.2025
Gesetzesnummer
10006295
Dokumentnummer
NOR12072674
alte Dokumentnummer
N51980163560
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