§ 48 AVG 1950

Alte FassungIn Kraft seit 01.9.1950

1. Zu Z 3 vgl. Art. 20 Abs. 3 B-VG, BGBl. Nr. 1/1930, § 46 Abs. 3 und 4 BDG 1979, BGBl. Nr. 333/1979. 2. Zu Z 2 vgl. Art. XVIII des Konkordats 1934, BGBl. II, Nr. 2/1934 (katholische Geistliche), § 11 Abs. 1 BGBl. Nr. 182/1961 (evangelische Geistliche), § 7 Abs. 1 BGBl. Nr. 229/1967 (Geistliche der griechisch-orientalischen Kirche).

Zeugen.

§ 48.

Als Zeugen dürfen nicht vernommen werden:

  1. 1. Personen, die zur Mitteilung ihrer Wahrnehmungen unfähig sind oder die zur Zeit, auf die sich ihre Aussage beziehen soll, zur Wahrnehmung der zu beweisenden Tatsache unfähig waren;
  2. 2. Geistliche darüber, was ihnen in der Beichte oder sonst unter dem Siegel geistlicher Amtsverschwiegenheit anvertraut wurde;
  3. 3. Organe des Bundes, der Länder, Bezirke und Gemeinden, wenn sie durch ihre Aussage das ihnen obliegende Amtsgeheimnis verletzen würden, insofern sie der Pflicht zur Geheimhaltung nicht entbunden sind.

1. Zu Z 3 vgl. Art. 20 Abs. 3 B-VG, BGBl. Nr. 1/1930, § 46 Abs. 3 und 4 BDG 1979, BGBl. Nr. 333/1979.

2. Zu Z 2 vgl. Art. XVIII des Konkordats 1934, BGBl. II, Nr. 2/1934 (katholische Geistliche), § 11 Abs. 1 BGBl. Nr. 182/1961 (evangelische Geistliche), § 7 Abs. 1 BGBl. Nr. 229/1967 (Geistliche der griechisch-orientalischen Kirche).

Schlagworte

Amtsverschwiegenheit, Beamter, öffentlich Bediensteter, Gebietskörperschaft, Beichtgeheimnis, Wahrnehmungsunfähigkeit, Aussageunfähigkeit

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2026

Gesetzesnummer

10005221

Dokumentnummer

NOR12058448

alte Dokumentnummer

N4195011358Q

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