§ 16 Weingesetz 1985

Alte FassungIn Kraft seit 01.6.1988

materiell derogiert durch BGBl. I Nr. 141/1999

Kennzeichnung und Verpackung

§ 16.

(1) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft hat, soweit es zum Schutz vor Täuschung erforderlich ist, durch Verordnung anzuordnen, daß Weinbehandlungsmittel zu kennzeichnen sind. Insbesondere können folgende Angaben Kennzeichnungselemente sein:

  1. 1. Gehalte an wertbestimmenden Bestandteilen,
  2. 2. Handelsbezeichnung,
  3. 3. wesentliche Nebenbestandteile,
  4. 4. Reinheitsgrad,
  5. 5. Erzeuger, bei eingeführten Weinbehandlungsmitteln auch Importeur,
  6. 6. Gewicht oder Volumen,
  7. 7. sachgerechte Anwendung und Lagerung,
  8. 8. Verwendungszweck,
  9. 9. Anwendungsbeschränkungen,
  10. 10. Aufbrauchsfrist.

(2) Die vorgeschriebenen Kennzeichnungen sind deutlich sicht- und lesbar sowie dauerhaft auf der Verpackung anzubringen.

Zuletzt aktualisiert am

04.05.2026

Gesetzesnummer

10010480

Dokumentnummer

NOR12133695

alte Dokumentnummer

N8198512305A

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