Bundesgesetze

§ 15c AsylG 2005

Aktuelle FassungIn Kraft seit 1.11.2017

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Wohnsitzbeschränkung

§ 15c.

(1) Ein Asylwerber darf seinen Wohnsitz oder, in Ermangelung eines solchen, seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht außerhalb des Bundeslandes begründen, das ihm Grundversorgung gemäß der Grundversorgungsvereinbarung gewährt oder zur Verfügung stellt. Die Wohnsitzbeschränkung bleibt im Falle des Entzugs der Grundversorgung unberührt, es sei denn, dem Asylwerber wird von einem anderen Bundesland Grundversorgung gewährt oder zur Verfügung gestellt. Diesfalls gilt Satz 1.

(2) Die Verpflichtung ruht, wenn und solange eine Anordnung der Unterkunftnahme gemäß § 15b gilt.

(3) Dem Asylwerber sind die Wohnsitzbeschränkung nach Abs. 1 und die Folgen einer allfälligen Missachtung nachweislich zur Kenntnis zu bringen.

Anmerkung

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Asylverfahren

Zuletzt aktualisiert am

07.02.2018

Gesetzesnummer

20004240

Dokumentnummer

NOR40198443