Ausnahmen: BGBl. Nr. 135/1983 (Mahnverfahren) BGBl. Nr. 234/1984 (Patentangelegenheiten) § 55 Abs. 2 (Strafregister) V: BGBl. Nr. 32/1982 Parlamentsdirektion BGBl. Nr. 292/1980 Präsidentschaftskanzlei BGBl. Nr. 293/1980 BKA BGBl. Nr. 357/1980 Volksanwaltschaft BGBl. Nr. 369/1980 BMAA BGBl. Nr. 337/1980 BMBT BGBl. Nr. 252/1980 BMF BGBl. Nr. 397/1980 BMGU BGBl. Nr. 300/1980 BMHGI BGBl. Nr. 296/1980 BMI BGBl. Nr. 358/1980 BMI BGBl. Nr. 370/1980 BMJ BGBl. Nr. 468/1984 BMLF BGBl. Nr. 316/1980 BMLv BGBl. Nr. 359/1980 BMsV BGBl. Nr. 424/1980 BMUKS BGBl. Nr. 360/1980 BMöWV BGBl. Nr. 451/1980 ÖPTV BGBl. Nr. 361/1980 BMWF
AUSKUNFTSRECHT
§ 11.
(1) Dem Betroffenen sind bei Nachweis seiner Identität auf schriftlichen Antrag beim Auftraggeber seine Daten in allgemein verständlicher Form sowie deren Herkunft und die Rechtsgrundlage für deren Ermittlung, Verarbeitung, Benützung und Übermittlung binnen vier Wochen schriftlich mitzuteilen, soweit es sich dabei nicht um solche Daten handelt, die auf Grund eines Gesetzes oder einer Verordnung bei überwiegendem öffentlichem Interesse auch ihm gegenüber geheimzuhalten sind. Werden oder wurden Daten übermittelt, kann der Betroffene auch Auskunft über den Empfänger verlangen.
(2) Der Betroffene hat am Verfahren mitzuwirken. Er hat diejenigen Datenverarbeitungen zu bezeichnen, bezüglich derer er Betroffener sein kann, oder glaubhaft zu machen, daß er irrtümlich oder mißbräuchlich in Datenbeständen des Auftraggebers enthalten ist.
(3) Wird einem Antrag nach Abs. 1 nicht oder nicht vollinhaltlich stattgegeben, so ist dies dem Betroffenen binnen vier Wochen unter Angabe des Grundes schriftlich mitzuteilen.
(4) Die Erteilung einer Auskunft nach Abs. 1 hat unentgeltlich zu erfolgen, wenn sie den aktuellen Datenbestand betrifft und wenn der Auskunftswerber im laufenden Jahr noch kein Auskunftsersuchen an den Auftraggeber betreffend dasselbe Aufgabengebiet gestellt hat. Für alle anderen Fälle kann in der Datenschutzverordnung nach Anhörung des Datenschutzrates ein pauschalierter Kostenersatz vorgeschrieben werden. Die Höhe dieses Kostenersatzes ist so festzulegen, daß die notwendigen aus der Bearbeitung des Auskunftsersuchens tatsächlich erwachsenden Kosten gedeckt sind. Von der Bearbeitung des Auskunftsersuchens kann abgesehen werden, wenn der Betroffene nicht gemäß Abs. 2 am Verfahren mitwirkt oder der festgesetzte Kostenersatz nicht entrichtet wurde. Ein etwa geleisteter Kostenersatz ist ungeachtet weiterer Schadenersatzansprüche zurückzuerstatten, wenn Daten rechtswidrig verwendet wurden oder wenn die Auskunft sonst zu einer Richtigstellung geführt hat.
Ausnahmen: BGBl. Nr. 135/1983 (Mahnverfahren)
BGBl. Nr. 234/1984 (Patentangelegenheiten)
§ 55 Abs. 2 (Strafregister)
V: BGBl. Nr. 32/1982 Parlamentsdirektion
BGBl. Nr. 292/1980 Präsidentschaftskanzlei
BGBl. Nr. 293/1980 BKA
BGBl. Nr. 357/1980 Volksanwaltschaft
BGBl. Nr. 369/1980 BMAA
BGBl. Nr. 337/1980 BMBT
BGBl. Nr. 252/1980 BMF
BGBl. Nr. 397/1980 BMGU
BGBl. Nr. 300/1980 BMHGI
BGBl. Nr. 296/1980 BMI
BGBl. Nr. 358/1980 BMI
BGBl. Nr. 370/1980 BMJ
BGBl. Nr. 468/1984 BMLF
BGBl. Nr. 316/1980 BMLv
BGBl. Nr. 359/1980 BMsV
BGBl. Nr. 424/1980 BMUKS
BGBl. Nr. 360/1980 BMöWV
BGBl. Nr. 451/1980 ÖPTV
BGBl. Nr. 361/1980 BMWF
Zuletzt aktualisiert am
22.09.2026
Gesetzesnummer
10000633
Dokumentnummer
NOR12011723
alte Dokumentnummer
N11986185570
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