Bundesgesetze

§ 155 ABGB

Aktuelle FassungIn Kraft seit 1.2.2013

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Dritter Abschnitt — Name

§ 155.

(1) Das Kind erhält den gemeinsamen Familiennamen der Eltern. Es kann aber auch der Doppelname eines Elternteils (§ 93 Abs. 3) zum Familiennamen des Kindes bestimmt werden.

(2) Führen die Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen, so kann zum Familiennamen des Kindes der Familienname eines Elternteils bestimmt werden. Wird hiefür ein aus mehreren voneinander getrennten oder durch einen Bindestrich verbundenen Teilen bestehender Name herangezogen, so können der gesamte Name oder dessen Teile verwendet werden. Es kann auch ein aus den Familiennamen beider Elternteile gebildeter Doppelname bestimmt werden; dabei dürfen aber höchstens zwei Teile dieser Namen verwendet werden. Ein Doppelname ist durch einen Bindestrich zwischen dessen einzelnen Teilen zu trennen.

(3) Mangels einer solchen Bestimmung erhält das Kind den Familiennamen der Mutter, auch wenn dieser ein Doppelname ist.

Anmerkung

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgende Artikel:

Heirat der Eltern nach der Geburt

Unverheiratete Eltern - Gemeinsame Obsorge

Unverheiratete Eltern - Alleinige Obsorge

Eltern ohne gemeinsamen Familiennamen

Eltern mit gemeinsamen Familiennamen

Namensänderung im Zusammenhang mit einer Eheschließung

Gesetzliche Gründe für eine Änderung des Familiennamens

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Gesetzesnummer

10001622

Dokumentnummer

NOR40146742