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§ 1500 ABGB (Mader/Janisch)

Mader/Janisch5. AuflFebruar 2026

§ 1500 Das aus der Ersitzung oder Verjährung erworbene Recht kann aber demjenigen, welcher im Vertrauen auf die öffentlichen Bücher noch vor der Einverleibung desselben eine Sache oder ein Recht an sich gebracht hat, zu keinem Nachteile gereichen.

Literatur

Welser, Vertragsauslegung, Gutglaubenserwerb und Freiheitsersitzung bei der Wegservitut, JBl 1983, 4 (10 ff); Karollus, Grundbücherlicher Vertrauensschutz bei unentgeltlichem Erwerb? JAP 1990/91, 228; Spielbücher, Rangordnungsbeschluß und Streitanmerkung, JBl 1997, 138; Rubin, Offenkundige Wohnungsdienstbarkeiten? ecolex 1998, 545; Apathy, Ausgewählte Fragen des Ersitzungsrechts, JBl 1999, 205; Battlogg, Rechtsdogmatische Schwachstellen offenkundiger Dienstbarkeiten, NZ 2003, 201; Vonkilch, „Verdinglichung“ von obligatorischen Rechten durch unentgeltliche Rechtsübertragung? NZ 2003, 321; Sailer, Zwangsversteigerung von Liegenschaften – materiell- und formalrechtliche Fragen, JBl 2010, 613; Holzner, Ersitzung von Grunddienstbarkeiten und Wasserbezugsrechten, in Rössler/Kerschner (Hrsg), Wasserrecht und Privatrecht (2013) 99; Spruzina, Grundbuchsrecht, in Artner/Kohlmaier (Hrsg), Praxishandbuch Immobilienrecht (2014) 103; Angst in Angst/Oberhammer, EO3 § 150 EO (Stand 1. 7. 2015, rdb.at); Burtscher/Holler/Müller-Fembeck/Stix, Das österreichische Vermessungsrecht5 (2019); Rassi, Grundbuchsrecht3 (2019); Weinknecht, Gutglaubenserwerb an Liegenschaften nach §§ 61 ff GBG (2019); H. Rainer, Vom Vertrauen in den Grundbuchstand, immolex 2020, 205; Koller/Lovrek/Spitzer (Hrsg), IO – Insolvenzordnung2 (2023).

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