Die Idee zu einer verbindenden gesellschaftsrechtlichen, bilanzrechtlichen und steuerrechtlichen Untersuchung geht auf einen Vortrag von RA Univ.-Prof. Dr. Hanns F. Hügel zur verdeckten Gewinnausschüttung und Drittvergleich im Gesellschafts- und Steuerrecht am 2. Wiener Unternehmensrechtstag 2013 zurück.1 Dabei machte er mich mit seinem eindrucksvollen Vortrag mit der von ihm in Österreich geprägten Verbindung von Gesellschafts- und Steuerrecht bekannt, welche eine Fülle wechselseitiger Einsichten ermöglicht. Die von Hügel propagierte dogmatische Verbindung des Gesellschaftsrechts mit Rechnungslegung und Steuern eröffnete mir nicht nur als Berater ganz neue Perspektiven bei der Planung und Gestaltung von Transaktionen und Konzernstrukturen, sondern auch beträchtliche wissenschaftliche Erkenntnismöglichkeiten. Ergebnis dieser nunmehr zehnjährigen Beschäftigung ist die vorliegende Arbeit aus dem Bereich der Umgründungen, bei dem diese Themenfelder so dynamisch und komplex wie in keinem anderen ineinandergreifen.

