Die Marktrisikoprämie bezeichnet die erwartete Zusatzrendite, die Investoren für das Eingehen von systematischen Markt- oder Aktienrisiken gegenüber einer risikofreien Anlage verlangen. Sie bildet einen zentralen Bestandteil der Eigenkapitalkosten in der Unternehmensbewertung und wird als Differenz zwischen der erwarteten Rendite eines breiten Marktportfolios und dem risikofreien Basiszins berechnet. Ihre Höhe lässt sich sowohl auf Basis historischer Marktdaten als auch durch zukunftsorientierte Schätzungen bestimmen.

