OGH 11Os136/06v (RS0121714)

OGH11Os136/06v17.12.2008

Rechtssatz

Ein durch eine gerichtliche Entscheidung oder Verfügung bewirkter Eingriff in das Grundrecht der persönlichen Freiheit kann mit der Behauptung, die maßgebenden Bestimmungen seien verfassungswidrig, im Grundrechtsbeschwerdeverfahren nicht angefochten werden. Verfahrensrelevant wäre allerdings der Einwand, das Gericht habe eine hafttragende Bestimmung (hier: § 180 Abs 2 Z 3 lit b StPO) nicht verfassungskonform ausgelegt.

Normen

BVG pers Frh Art1 Abs2
GRBG §2 Abs1
MRK Art5 Abs1 III1

11 Os 136/06vOGH23.01.2007
15 Os 32/07fOGH29.03.2007

Beisatz: Hier: § 217 StGB. (T1)

13 Os 173/08bOGH17.12.2008

Gegenteilig

Dokumentnummer

JJR_20070123_OGH0002_0110OS00136_06V0000_001

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