OGH 3Ob211/07m; 9Ob19/15g; 1Ob214/16a; 10Ob17/18z; 7Ob43/23h; 4Ob200/24a (RS0122959)

OGH3Ob211/07m; 9Ob19/15g; 1Ob214/16a; 10Ob17/18z; 7Ob43/23h; 4Ob200/24a25.11.2025

Rechtssatz

ÖNORMEN sind objektiv unter Beschränkung auf den Wortlaut, das heißt unter Verzicht auf außerhalb des Textes liegende Umstände, gemäß § 914 ABGB auszulegen.

Normen

ABGB §914 I
ÖNorm allg

3 Ob 211/07mOGH19.12.2007

Bemerkung: Ständige Rechtsprechung. (T1)<br/>Beisatz: Hier: Punkt 5.47.1.3 der ÖNorm B 2110 idF 1.3.2000. (T2)

9 Ob 19/15gOGH28.05.2015

Beisatz: Sie sind so zu verstehen, wie sie sich einem durchschnittlichen Angehörigen des angesprochenen Adressatenkreises erschließen; im Zweifel bildet die Übung des redlichen Verkehrs einen wichtigen Auslegungsbehelf. (T3)

1 Ob 214/16aOGH26.04.2017
10 Ob 17/18zOGH26.06.2018
7 Ob 43/23hOGH28.06.2023
4 Ob 200/24aOGH25.11.2025

Beisatz: Hier: Zur Anwendbarkeit und Auslegung der „Werkvertragsnorm“ ÖNORM B 2110 (idF 2013). (T4)

Dokumentnummer

JJR_20071219_OGH0002_0030OB00211_07M0000_001

Lizenziert vom RIS (ris.bka.gv.at - CC BY 4.0 DEED)