OGH 4Ob21/70 (RS0030829)

OGH4Ob21/7028.4.1970

Rechtssatz

Der Arbeitgeber, gegen den die Haftung für die nichteinbehaltene Lohnsteuer geltend gemacht wurde, kann mit seinem Regreßanspruch gegen den Arbeitnehmer als Steuerschuldner nur dann durchdringen, wenn er die Interessen des mithaftenden Arbeitnehmers während des Steuerprüfungsverfahrens entsprechend gewahrt hat.

Normen

ABGB §896
ABGB §1157
BAO §7 Abs1
EStG §72 Abs1

4 Ob 21/70OGH28.04.1970

Veröff: EvBl 1970/376 S 656 = SozM VIIA,21 = IndS 1971 H5-6,804 = Arb 8761

4 Ob 111/77OGH06.12.1977

Beisatz: Kein Fall der Fürsorgepflicht. (T1) Veröff: IndS 1978 H6,1119

4 Ob 79/80OGH01.07.1980
4 Ob 80/80OGH07.04.1981

Zweiter Rechtsgang zu 4 Ob 111/77

6 Ob 237/04bOGH21.04.2005

Auch; Beisatz: Hier: Regressanspruch der Bank gegen die Anleger im Zusammenhang mit der Kapitalertragssteuer. (T2

Dokumentnummer

JJR_19700428_OGH0002_0040OB00021_7000000_001

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