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BGBl I 128/1997

BUNDESGESETZBLATT

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in § 20 Abs. 1 Z 1, des § 33 Abs. 4 Z 3, des § 33 Abs. 4 Z 3 lit. a, des § 34 Abs. 7 Z 1, des § 34 Abs. 7 Z 1 und 2 und des § 57 Abs. 2 Z 3 lit. a des Einkommensteuergesetzes 1988 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß §§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:

Abs. 1

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 17. Oktober 1997, G 168/96-36, G 285/96-22, dem Bundeskanzler zugestellt am 24. Oktober 1997, folgende Bestimmungen des Einkommensteuergesetzes 1988, BGBl. Nr. 400, als verfassungswidrig aufgehoben:

Die Worte ,,und für den Unterhalt seiner Familienangehörigen'' in § 20 Abs. 1 Z 1, weiters § 33 Abs. 4 Z 3 in der Fassung des Familienbesteuerungsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 312, § 33 Abs. 4 Z 3 lit. a in der Fassung des Steuerreformgesetzes 1993, BGBl. Nr. 818, § 34 Abs. 7 Z 1 in der Fassung des Familienbesteuerungsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 312, § 34 Abs. 7 Z 1 und 2 in der Fassung des Steuerreformgesetzes 1993, BGBl. Nr. 818, und § 57 Abs. 2 Z 3 lit. a in der Fassung des Familienbesteuerungsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 312.

Abs. 2

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 1998 in Kraft.

Abs. 3

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

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