USA: Anwälte wollen keine ABS-Strukturen
Die anhaltende Diskussion in den USA, ob an US-amerikanischen Anwaltskanzleien künftig auch Nichtanwälte beteiligt sein dürfen, scheint im Sand zu verlaufen. Nachdem die American Bar Association (ABA) vorhatte, über das Thema Alternative Business Structures (ABS) bei ihrer jährlichen Konferenz im Juni zu diskutieren, setzte das ABA House of Delegates jener Gruppe, die für die Erarbeitung eines konkreten Vorschlags verantwortlich ist (Commission of the Future of Legal Profession), eine Frist bis 10. Mai. Bis dahin sollte ein ausgefeiltes Dokument vorliegen. Doch die Kommission ließ die Frist ungenützt verstreichen. Grund dafür könnte die starke Opposition gegen die Öffnung des Rechtsmarktes sein. Zahlreiche Anwaltsorganisationen und Anwälte hatten sich dagegen ausgesprochen, Nichtanwälte als Gesellschafter von Anwaltskanzleien zu akzeptieren.

