vorheriges Dokument
nächstes Dokument

EuGH Vorlagefragen

EuGH VorlagefragenZIIR 2026, 106 Heft 1 v. 2.3.2026

Art 13 Abs 4 lit c der Richtlinie (EU) 2019/771 über bestimmte vertragsrechtliche Aspekte des Warenkaufs; § 12 Abs 4 Z 1 Verbrauchergewährleistungsgesetz (VGG)
Vorliegen einer schwerwiegenden Vertragswidrigkeit; Recht des Verbrauchers zur Beendigung des Kaufvertrags

Mit Vorabentscheidungsersuchen vom 16. April 2025, eingelangt beim EuGH am 29. April 2025, fragt der OGH nach der Auslegung des Art 13 Abs 4 lit c der RL (EU) 2019/771 , die für Kaufverträge zwischen einem Verbraucher und einem Verkäufer gilt (Art 3 Abs 1). Nach Art 13 Abs 4 lit c der RL (EU) 2019/771 hat ein Verbraucher im Fall der Vertragswidrigkeit „entweder Anspruch auf eine anteilige Minderung des Preises [...] oder auf die Beendigung des Kaufvertrags [...]“, wenn „die Vertragswidrigkeit [...] derart schwerwiegend [ist], dass eine sofortige Preisminderung oder eine Beendigung des Kaufvertrags gerechtfertigt ist“. Der OGH möchte im Wesentlichen klären, wann (iZm einem Gebrauchtwagenkauf) von einer schwerwiegenden Vertragswidrigkeit auszugehen ist.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!