Mehr als drei Viertel der weltweit größten Unternehmen berichten nicht über Risiken durch Biodiversitätsverlust. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle KPMG-Studie. Dazu wurde die Unternehmensberichterstattung von 5.200 Unternehmen untersucht - jeweils die 100 umsatzstärksten Firmen aus 52 Ländern. Ganz im Gegenteil zu den finanziellen Risiken des Klimawandels, welchen die Studie eine steigende Berücksichtigung attestiert, sind die Auswirkungen des Verlusts an Biodiversität hingegen noch weitestgehend unterrepräsentiert. In Anbetracht alarmierender Stimmen aus der Wissenschaft und einem globalen Konsens über das rasante Artensterben, steigt jedoch die Relevanz der Offenlegung biodiversitätsbezogener Geschäftsrisiken durch Unternehmen.

