Heidi, genannt Miss Wirtschaft, sucht ihren eigenen Rhythmus im Spiel der Macht. Sie spielt mit klarem Blick – und doch spielt sie nicht mit. Auf dem Schachbrett der Wirtschaft, zwischen Alphatürmen, Bauernopfern und dunklen Springern, erkennt sie, dass Stärke nicht im Sieg liegt, sondern in der Bewegung des Spiels. Sie begreift, dass Machtmissbrauch oft nur die Angst der Spieler verdeckt. Miss Wirtschaft spielt Schach erzählt von einer Frau, die Haltung zeigt, wo andere kalkulieren, einer, die das System durchschaut, ohne daran zu zerbrechen. Ein feinsinniges Spiel aus Aufsicht und Einsicht – und der beharrliche Wunsch, das Denken selbst zu befreien.

