Das vorliegende Buch ist zunächst einmal eine schonungslose Abrechnung. Eine Abrechnung mit dem Politikbetrieb, den Thomas Sattelberger als System organisierten Misstrauens wahrnimmt, in dem politische Silo-Karrieren gemacht und territoriale Kleinstkriege zur Machtsicherung ausgetragen werden. Sattelberger macht wenig Hoffnung, dass sich in diesem System etwas ändern könnte. Die Chance auf eine Kultur der permanenten Veränderung sieht er eher in der Privatwirtschaft gegeben. Die Bereitschaft zur Veränderung und radikalen Erneuerung ist für ihn grundlegend, um angesichts der sich ständig und immer schneller verändernden globalen Rahmenbedingungen den politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Abstieg noch zu vermeiden.

