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Jakko Imwestenund das Brüllen der Fledermäuse – Die Kunst der neuen Sichtbarkeit

SteuerrechtAufsatzClarissa-Diana de GrancyAufsichtsrat-aktuell 2021, 63 - 67 Heft 2 v. 15.4.2021

„Fledermäuse brüllen ihre Beute an“, lese ich neulich in einem einschlägigen Wissenschaftsmagazin. Manche Fledermausarten erreichen mehr als 140 Dezibel. Das entspricht der Lautstärke eines Düsenflugzeugs. Weil das Brüllen der Fledermäuse aber im Ultraschallfrequenzbereich liegt, entzieht es sich dem menschlichen Gehör. Wie beim Echolot in der Schifffahrt treffen die Schallwellen auf die Objekte in ihrer Umgebung und schwingen zurück. Das hilft den Tieren, ihr Umfeld zu erschließen und Beute zu orten. Menschen hören im Durchschnitt Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hertz. Besonders angenehm für das menschliche Ohr ist der Bereich zwischen 500 und 4.000 Hertz. Entsprechend außerhalb des Hörbereichs liegt das Brüllen der Fledermäuse jenseits der Schmerzgrenze des Menschen.

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